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STAFFELN: Ist das Schulhaus noch zumutbar?

Im Littauer Schulhaus wurden Schadstoffe entdeckt. Wieso reagierte die Stadt nicht schon früher mit geeigneten Massnahmen?
Sandro Portmann
Das Schulhaus Staffeln in Littau musste bereits im Jahr 2012 von Chemikalien befreit werden. (Bild: Philipp Schmidli)

Das Schulhaus Staffeln in Littau musste bereits im Jahr 2012 von Chemikalien befreit werden. (Bild: Philipp Schmidli)

Seit Ende letzten Jahres klagen Schüler und Lehrer des Schulhauses Staffeln in Reussbühl über Kopfschmerzen, Haut- und Augenreizungen, Müdigkeit und Unwohlsein. Grund sind vermutlich gesundheitsschädigende Baustoffe im bald 60-jährigen Gebäude. Bereits 2008 klagten Lehrer und Schüler über solche Symptome, worauf die Stadt versuchte, die Ursache zu finden und zu beheben. Zuletzt wurden 2012 gesundheitsgefährdende Weichmacher, die den Kunststoffböden und dem Täfer entwichen, entfernt. Ist es denn noch zumutbar im Schulhaus Staffeln die Schulbank zu drücken? «Hätten wir Grund zur Annahme, dass es nicht mehr zumutbar ist, würden wir die Schule schliessen», sagt Pfromm, Leiterin der Abteilung städtischer Immobilien auf Anfrage. Welche Schadstoffe noch vorhanden sein könnten kann sie nicht sagen. Aktuelle Messergebnisse sollten im Februar verfügbar sein.

Zwei Optionen

Die Stadt hat bisher mehrere hunderttausend Franken investiert, um den Problemen mit der Bausubstanz Herr zu werden. «Die Schmerzgrenze für Sanierung am bestehenden Objekt ist mittlerweile erreicht. Nun gibt es zwei Optionen: einen Neubau oder eine Gesamtsanierung», sagt Pfromm.

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