STAHLBRANCHE: Auch Swiss Steel führt Kurzarbeit ein

Die Drosselung der Autoproduktion hat voll auf die Stahlindustrie durchgeschlagen. Auch die Aufträge von Swiss Steel in Emmenbrücke sind in den vergangenen Monaten im hohen zweistelligen Bereich zurück gegangen.

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Szene aus der Produktion des Stahlkonzerns. (Bild pd)

Szene aus der Produktion des Stahlkonzerns. (Bild pd)

Anfang Jahr habe man bereits mit der Einführung von Kurzarbeit begonnen, sagt Verwaltungsratspräsident Marcel Imhof auf Anfrage. Die Auslastung der Werke sei um 30 bis 40 Prozent rückläufig. 

«Seit Februar ist fast die ganze Belegschaft davon betroffen», sagt Imhof. Rund 750 Angestellte arbeiten in Emmenbrücke für Swiss Steel. «Die Werke werden wochenweise abgestellt beziehungsweise arbeiten wochenweise», erklärt Imhof. Aufgrund der Auftragslage könne man nur sehr kurzfristig disponieren.Nach wie vor baue die Industrie ihre Lagerbestände ab, so Imhof. «Wir rechnen damit, dass die Bestände im Laufe des 2. Quartals grossteils abgebaut sein werden.» Ab dann rechnet er damit, dass die Bestellungen wieder anziehen.

Hans-Peter Hoeren

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.