Stahlkonzern

Die Swiss Steel Holding AG wehrt sich gegen die Sperre der Eintragung der Kapitalerhöhung

Die Liwet Holding AG hat beim Bezirksgericht Luzern eine begründete vorsorgliche Massnahme für die Eintragung einer Kapitalerhöhung der Swiss Steel Holding erwirkt. Dieses Gesuch entbehre jeglichen Begründung, heisst es nun in einer beim Gericht eingereichten Antwort des Stahlkonzerns.

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(zim) Die Liwet Holding AG um den russischen Milliardär Viktor Vekselberg hat am 30. Dezember 2020 beim Bezirksgericht Luzern das Gesuch um vorsorgliche Massnahme zwecks Fortsetzung der Handelsregistersperre eingereicht. Wie die Swiss Steel Holding AG mitteilt, hat sie am 5. Januar 2021 beim Gericht ihre Antwort eingereicht und darin eingehend begründet, dass das Gesuch der Liwet Holding AG jeder Grundlage entbehre und den Interessen der Swiss Steel Holding AG und ihrer Aktionäre und Mitarbeitenden widerspreche. Auch sei die von Liwet Holding AG verbreitete Behauptung, die Kapitalerhöhung werde von den Kleinaktionären abgelehnt, als tatsachenwidrig entlarvt worden.

Die Swiss Steel Holding AG erwartet den Gerichtsentscheid zur von Liwet Holding AG beantragten vorsorglichen Massnahme in Kürze und wird laut Mitteilung anschliessend über den Zeitplan für den Vollzug der beschlossenen Kapitalerhöhung informieren.