STANS: Das Haus Hostatt ist bereits 560 Jahre alt

Das Hostatt-Haus in Stans ist weit älter, als es bisher eingeschätzt wurde. Was nun mit dem 560-jährigen Bau geschieht, ist offen.

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Restaurator Ambrosius Widmer hat die Baugeschichte des Hauses Hostatt in Stans untersucht. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Restaurator Ambrosius Widmer hat die Baugeschichte des Hauses Hostatt in Stans untersucht. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Bisher nahmen die Experten an, das stattliche Wohnhaus Hostatt an der Spichermatt in Stans sei unmittelbar nach dem Überfall der Franzosen 1798 gebaut worden. Doch  plötzlich kam hinter der Wand der Grümpelkammer, die mehrschichtig mit Karton abgedeckt war, eine alte Steinmauer zum Vorschein. Der spätgotische Türbalken verriet: Das Bauernhaus war falsch datiert worden.

Eine neue Untersuchung zeigt nun, dass der Bau sogar ins spätmittelalterliche 1450 zurückdatiert werden kann – und gehört damit zu den drei ältesten Häusern Nidwaldens.

Möglicherweise könnte das ehrwürdige Alter für das Haus lebensrettend werden. Denn es war geplant, dieses abzureissen. Die Denkmalpflege muss nun entscheiden, ob das Haus unter Schutz gestellt wird oder nicht. Bis Herbst will Denkmalpfleger Gerold Kunz diese Frage geklärt haben.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.