STANS: Die Fusionsidee entzweit die beiden Räte

Die Fusion von politischer und Schulgemeinde im Hauptort Stans hat einen prominenten Gegner – den Schulrat selbst.

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Schüler im Schulhaus Turmatt im jahr 2007. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Schüler im Schulhaus Turmatt im jahr 2007. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Alles andere als Einigkeit herrscht beim Gemeinderat und beim Schulrat von Stans. Das Thema: die Zusammenlegung der beiden Räte. Im Hauptort wird am 17. Mai darüber abgestimmt. Während der Schulrat entschieden dagegen ist, sieht der Gemeinderat mit Präsidentin Beatrice Richard-Ruf durchaus Vorteile einer «Ratsfusion». So würden beispielsweise «die Arbeits- und Entscheidungswege kürzer», sagt Richard-Ruf. Diese Meinung teilt der Schulrat hingegen nicht und stützt sich dabei auch auf die Resultate einer Studie aus Zürich.

Sagen die Stanser Stimmbürger Nein am 17. Mai, bleibt alles beim Alten. Wird die Vorlage angenommen, muss der Gemeinderat eine neue Gemeindeordnung ausarbeiten, welche die Auswirkungen der Zusammenlegung beinhaltet. Auch über die Gemeindeordnung müsste das Stimmvolk nochmals befinden. Der Abstimmungstermin wäre im Verlauf des nächsten Jahres.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.