STANS: Feuerwehr-Kommandant blitzt vor Gericht ab

Keine Gnade für den Stanser Feuerwehrkommandanten, der mit seinem Privatauto zu schnell zum Feuerwehrdepot raste.

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Die Feuerwehr löscht einen Brand in Luzern. (Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Feuerwehr löscht einen Brand in Luzern. (Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Nach dem Kantonsgericht hat nun auch das Nidwaldner Obergericht den Stanser Feuerwehrkommandanten für schuldig befunden. Im Urteil heisst es: «Der Angeklagte wird der groben Verkehrsregelverletzung als schuldig gesprochen.» Allerdings sorgte der Fall vor den Richtern und auch gerichtsintern für stundenlange Diskussionen.

Der Kommandant war vor knapp zwei Jahren auf dem Weg zu einem Einsatz in eine Radarkontrolle geraten – allerdings mit dem Privatfahrzeug und mit 95 statt 50 km/h.

Der Feuerwehrkommandant wurde vom Gericht zu einer Geldstrafe von 1700 Franken (zehn Tagessätze zu 170 Franken) sowie einer Busse von 600 Franken oder ersatzweise einer Freiheitsstrafe von sechs Tagen verurteilt. Zudem wurden ihm die Untersuchungs- und Gerichtskosten in der Höhe von rund 3300 Franken aufgebunden. Zusätzlich muss der Verurteilte mit einem Fahrausweisentzug von ein bis drei Monaten rechnen.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.