STANS: Hermann Beyelers Hotelprojekt ist umstritten

Das Hochhausprojekt von Hermann Beyeler polarisiert. Das Spektrum reicht von euphorisch bis skeptisch und ablehnend.

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Im Kreis seiner Kunstschätze: Hermann Beyeler in seiner Sammlung in Littau. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Im Kreis seiner Kunstschätze: Hermann Beyeler in seiner Sammlung in Littau. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

«Eine Vision, aber keine besonders originelle.» So bezeichnet Norbert Furrer, der Präsident der Grünen Nidwalden, das Stanser Hochhausprojekt von Hermann Beyeler. Für ihn wirke dieses 70 Meter hohe Hochhaus auf der Fotomontage wie ein Klotz, welcher überhaupt nicht ins Landschaftsbild passe. «Das ist ein unglaublicher Einschnitt in den Stanser Talboden.» Zudem sei das Projekt überdimensioniert. «Ein Viersternehotel macht allenfalls Sinn, aber braucht es dafür 150 Zimmer?»

Jürg Balsiger hingegen, der Präsident von Tourismus Stans, ist vom Projekt begeistert. «Ein Viersternehotel in Stans fehlt.» Dabei hätte der Kantonshauptort vor allem wegen des Tagungs- und Kongresstourismus ein ausgewiesenes Bedürfnis nach einem Viersternehotel. «Jetzt sind wir kaum in der Lage, nationale Verbände und Vereine, die in der neuen Halle in der Turmatt tagen, unterzubringen. Eine Verteilung auf mehrere Hotels ist eine höchst unbefriedigende Situation.»

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.