STANS: Ist die Schilterfabrik noch zu retten?

Mit der Schilterfabrik wollte der Denkmalpfleger von Nidwalden einen Corbusier-Bau vor Abbruch schützen. Mit seinem Begehren aber blitzte er ab.

Drucken
Teilen
Die Werkstatt (im Hintergrund) und das Wohnhaus der Schilterfabrik in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Werkstatt (im Hintergrund) und das Wohnhaus der Schilterfabrik in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Mit der Schilterfabrik hielt das Moderne Bauen in Nidwalden seinen Einzug», sagt Denkmalpfleger Gerold Kunz. Am schnörkellosen Bau des bedeutenden Luzerner Architekten und Corbusier-Schülers Gisbert Meyer (1902 bis 1966) finden er und andere Fachleute Gefallen.

Deshalb wollte er die Schilterfabrik in Stans unter Denkmalschutz stellen. Doch mit seinem Begehren stiess er bei der Nidwaldner Regierung nicht auf offene Ohren. Diese entschied nämlich, eine Unterschutzstellung sei «nicht opportun». Und der negative Entscheid «deckt sich auch mit den Interessen der Gemeinde Stans, die in diesem Gebiet eine Wohn- und Gewerbezone ohne störende Betriebe will».

Dennoch setzt sich der Denkmalpfleger weiterhin dafür ein, dass die alte Werkstatt und das Wohnhaus nicht abgebrochen werden.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.