STANS: Sie ehren verstorbene Friedensstifter

Mit einer Kranzniederlegung gedachte die Armee am Freitag in Stans verstorbener Schweizer Peace-Keeper.

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Tino Haevel aus Basel (links) und Reto Britschgi aus Sachseln legen am Gedenkstein einenen Kranz nieder. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Tino Haevel aus Basel (links) und Reto Britschgi aus Sachseln legen am Gedenkstein einenen Kranz nieder. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Im Beisein von Peter Stutz, Chef Führungsstab der Armee, Christoph Keckeis, ehemaliger Armeechef, und Beat Eberle, Kommandant Swissint Oberdorf, sowie weiteren Armeeangehörigen fand gestern am Gedenkstein für gefallene Soldaten in Friedensdiensten eine Kranzniederlegung statt. Auf dem Stein, der vor einem Jahr gesetzt wurde, sind vier Soldaten und eine Soldatin eingraviert, die seit 1992 in ausländischen Friedensdiensten gefallen sind.

Gemäss François Furrer, Fachoffizier für Kommunikation, waren die meisten bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen und nicht bei Kampfeinsätzen. Wie Beat Eberle, Kommandant der Swissint, in seiner Ansprache sagte, sind derzeit 260 Soldaten in 17 Ländern im Einsatz. Zudem, so Eberle weiter, waren in den letzten Jahren insgesamt 8000 Soldaten in Friedenseinsätzen im Einsatz. Der erste erfolgte 1953 im Koreakrieg. «Wir verneigen uns vor jenen, die dafür den höchsten Preis bezahlen mussten und ihr Leben für den Frieden gegeben haben», so Eberle.

Richard Greuter/Neue NZ