STANS(ERHORN): Erst im zweiten Anlauf sitzt das Bähnli

Das Bähnli-Land Nidwalden hat ein neues «Wahrzeichen» im Kreisel beim Länderpark. Auch wenns nur eine Kopie eines alten Wagens der Stanserhorn-Bahn ist.

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Das 1:1-Modell wird auf den Sockel im Kreisel gehoben. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das 1:1-Modell wird auf den Sockel im Kreisel gehoben. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Es ist bitter kalt in der Nacht auf Samstag. Gegen 50 Schaulustige wollen bei diesem Moment dennoch dabei sein. Das Bähnli hängt ein erstes Mal in der Luft. Noch muss es über die Fahrbahn auf den Betonsockel im Kreisel gehievt werden.

Doch dafür braucht es zwei Anläufe. Beim ersten Mal hängt der Bahnwagen, ein detailgetreuer Nachbau eines Wagens aus der zweiten Sektion der Stanserhorn-Bahn, weniger schräg als 30 Grad. Doch nach einem kurzen Umhängen klappt es. Um 23 Uhr 14 steht der Wagen am Ort. Mittlerweile harren noch knapp 20 Zuschauer aus.

Für den Nachbau des Wagens wurden 50 Planungs- und rund 300 Arbeitsstunden bei der Stanser Metallbaufirma Keiser aufgewendet. Die Rekonstruktion entspricht Originalplänen aus dem Jahr 1893. Der im Kreisel aufgestellte Wagen ist je 2 Meter hoch und breit sowie 9 Meter lang und wiegt 3,5 Tonnen.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Neuen Nidwaldner Zeitung» vom Montag, 23. März.