STANSSTAD: Das Dorfbild soll grün und freundlich sein

Der Dorfkern von Stansstad soll sich weiterentwickeln können. Wie, das wurde am Donnerstag an einer Orientierungsversammlung ausgeführt.

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Stansstad aus der Luft. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Stansstad aus der Luft. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Mehrere Bauvorhaben in der Stansstader Kernzone mussten in der Vergangenheit abgewiesen werden. Grund ist der geltende Bebauungsplan aus dem Jahr 1988, der kaum Spielraum zulässt. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat eine Kommission eingesetzt, um die Planung zu überarbeiten. Rund 130 Personen liessen sich am Donnerstagabend über die Details des Bebauungsplans Dorfkern informieren.

Ortsplaner Emil Amacher zeigte anhand konkreter Pläne auf, welche Auswirkungen der neue Bebauungsplan auf künftige Bauvorhaben in der Stansstader Kernzone haben wird. So sollen zum Beispiel die Vorgaben für allfällige Neubauten im eigentlichen Dorfkern (der Kernzone A) tendenziell gelockert werden. Allerdings gelten strenge qualitative Massstäbe. Neu sollen auch das Gemeindehaus sowie das im Zentrum gelegene Feuerwehrlokal von der Zone für öffentliche Zwecke in die Kernzone B umgeteilt werden. Theoretisch kann die Stimmbevölkerung bereits im November über den Bebauungsplan Dorfkern abstimmen.

Roland Hügi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.