STANSSTAD: Die Lärmschutzgalerie wird einiges teurer

Der Untergrund der Lärmschutzgalerie Stansstad ist schwierig. Deshalb verteuert sich der Bau um etwa drei Millionen Franken.

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Bauarbeiter brechen die alte Lärmschutzwand ab. An deren Stelle kommt die neue Wand für die Lärmschutzgalerie. (Bild Geri Wyss/Neue NZ)

Bauarbeiter brechen die alte Lärmschutzwand ab. An deren Stelle kommt die neue Wand für die Lärmschutzgalerie. (Bild Geri Wyss/Neue NZ)

Die Autobahn bei Stansstad erhält eine Lärmschutzgalerie. Seit Anfang Juli 2008 wird daran gebaut. Die eine Wand auf der Seite der Zentralbahn ist mittlerweile erstellt. Jetzt machen sich die Arbeiter an die Wand auf der Seite des Sees.

Das Bundesamt für Strassen (Astra) als Bauherrin ist mit den ersten Bauphasen in Verzug geraten. Hauptsächlich Schuld: der Untergrund. Im Bereich der 500 Meter langen Galerie verlief früher der alte Kanal der Engelbergeraa. Als in den Sechzigerjahren der Kirchenwaldtunnel und die Achereggbrücke erstellt wurden, füllte man den Kanal mit groben Steinblöcken auf, die nun den Zeitplan durcheinandergebracht haben.

Ursprünglich wollte das Astra die Bauarbeiten für die Lärmschutzgalerie bis Sommer 2010 abschliessen, nun wird es wohl Winter. Die Galerie wird wohl rund 32 Millionen Franken statt der geplanten 29 Millionen kosten.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.