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STANSSTAD: «Gerechnet und geschrieben wird nicht»

Im Kindergarten von Stansstad liegen Spiel und Unterricht nahe beieinander. Die Vierjährigen machen begeistert mit.
Die Kindergartenlehrerin Andrea Künzli beobachtet gespannt, was der vierjährige Chris aufs Papier bringt. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Die Kindergartenlehrerin Andrea Künzli beobachtet gespannt, was der vierjährige Chris aufs Papier bringt. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Auf dem Boden liegen Bilder von drei Schlössern und zwei Häusern. Andrea Künzli, Lehrperson für Kinder-garten, erklärt ihren vierjährigen Zöglingen anhand der Bilder, dass beim Schloss die Fenster oben mit einem «Bogen» geschmückt und nicht «rechteckig» wie beim normalen Haus sind. Zugleich fordert sie die Kinder auf, mit dem Arm einen Bogen und ein Rechteck in die Luft zu zeichnen. So schult sie Sprache und Wahrnehmung.

Wichtig für den Übertritt vom zweijährigen Kindergarten in die Schule sei, dass ein Kind aufmerksam dem Unterricht folgen und sich auf Anweisung der Lehrperson selbstständig beschäftigen kann, fasst Andrea Künzli zusammen. Zudem soll es altersadäquate Lernstrategien erworben haben.

«Gerechnet und geschrieben wird im Frühkindergarten nicht», sagt Künzli. Falls ein Kind das in der Spielzeit aber wünsche, biete sie es an.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.

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