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Starke Konkurrenz aus Zürich und dem Genferseegebiet

Bahnausbau Bis 2030 stehen laut dem Bundesamt für Verkehr landesweit 7 Milliarden Franken für den Ausbau der Bahninfrastruktur zur Verfügung. Das ist nicht nur angesichts der Kosten für den Luzerner Tiefbahnhof von 2,4 Milliarden Franken wenig. Sondern auch, weil sich die Zentralschweiz mit anderen Regionen konkurrenziert. Der grösste Ausbaudruck besteht landesweit betrachtet zwischen Zürich und Winterthur und am Genfersee, wie Bundesamtssprecher Gregor Saladin gegenüber unserer Zeitung erklärte (Ausgabe vom 4. Oktober).

Das Bundesamt für Verkehr prüft derzeit die Wünsche der sieben Planungsregionen. Im Frühjahr 2017 werden die Vorschläge des Bundesamts in die Vernehmlassung geschickt. 2018 gelangt der Bundesrat mit seiner Botschaft ans Parlament, das wohl 2019 entscheiden wird, was ab 2030 realisiert wird.

Sollte der Entscheid zu Gunsten des Luzerner Tiefbahnhofs ausfallen, dürfte es bis 2043 dauern, bis dieser in Betrieb geht, wie der Luzerner Baudirektor Robert Küng (FDP) im Interview mit unserer Zeitung erklärte (Ausgabe vom 13. August). Dies aufgrund der langen Planungs- und Bauphase. Der Luzerner Regierungsrat bekräftigte stets, dass der unterirdische Durchgangsbahnhof die einzige Massnahme sei, um das künftige Wachstum im Bahnverkehr bewältigen zu können. Oberirdische Varianten hätten nicht denselben Nutzen wie der Tiefbahnhof. Zudem sei mit höheren Kosten wegen Landkäufen zu rechnen.

Auch Stadtautobahn ab 2030 geplant

Während der Tiefbahnhof regional grosse Unterstützung findet, beim Bund aber auf Skepsis stösst, scheint die Ausgangslage beim Strassenprojekt Bypass umgekehrt zu sein. Die rund 1,6 Milliarden Franken teure Luzerner Stadtautobahn ist in der Region umstritten – insbesondere links-grün ist dagegen –, dafür gab es vom Bund bisher kaum kritische Worte. Obwohl die Finanzierung beim Bund über einen anderen Topf läuft, gibt es eine zeitliche Übereinstimmung: Die Realisierung des Bypasses ist ebenfalls ab 2030 geplant. (avd.)

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