Starkregen und Hagel im Luzerner Hinterland – Blitzeinschlag führt zu Dachstockbrand in Emmetten

Am Mittwochabend sind heftige Gewitter teilweise auch über die Innerschweiz gezogen. Schäden sind bislang keine bekannt.

Drucken
Teilen

(rem) Über die Innerschweiz sind am Mittwochabend teilweise heftige Gewitter gezogen. Meteoschweiz (Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie) hatte für mehrere Regionen die Gefahrenstufe 3 ausgerufen mit Starkregen.

In Hergiswil bei Willisau hagelte es stark, wie dieses Leservideo zeigt:

Video: Doris Eng

Bei der Luzerner Polizei seien fünf Meldungen wegen des Starkregens eingegangen, wie es auf Anfrage hiess. In Menznau, Grosswangen und Willisau seien Äste und Bäume auf die Strasse gefallen. Grössere Schäden sind keine entstanden, verletzt wurde niemand.

Blitzeinschlag in Emmetten löst Feuer im Dachstock aus

Die Kantonspolizei Nidwalden erhielt um zirka 21.25 Uhr die Meldung, dass es in Emmetten nach einem Blitzeinschlag im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses brenne. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und verhinderte dadurch einen Übergriff auf die restlichen Stockwerke. Die im Haus wohnenden Personen wurden laut Mitteilung der Kantonspolizei Nidwalden durch den Rettungsdienst vor Ort einer medizinischen Kontrolle unterzogen und danach wieder entlassen.

Mehr zum Thema

Heftige Gewitter in der Westschweiz - Familiendrama in Jaun

Über die Kantone Bern, Freiburg und Wallis sowie teilweise die Innerschweiz sind am Mittwochabend heftige Gewitter gezogen. Meteoschweiz (Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie) hatte für mehrere Regionen die Gefahrenstufe 3 ausgerufen mit Starkregen.