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Start der Bauarbeiten für das EWL-Rechenzentrum im Wartegg-Bunker in der Stadt Luzern

Im Herzen der Stadt Luzern entsteht aus einer ehemaligen Zivilschutzanlage aus den vergangenen Jahrhundert ein «hochsicheres und umweltfreundliches» Rechenzentrum. Demnächst beginnen die Bauarbeiten
Etwa so könnte es im neuen EWL-Rechenzentrum im Wartegg-Bunker dereinst aussehen. (Symbolbild: PD)

Etwa so könnte es im neuen EWL-Rechenzentrum im Wartegg-Bunker dereinst aussehen. (Symbolbild: PD)

(pd/dvm) Am 25. April 2019 erfolgt der Baustart, wie der städtische Energieversorger Energie Wasser Luzern (EWL) am Donnerstag mitteilte. Im Rahmen des Umbaus der See-Energie Zentrale Inseliquai werde auch das Rechenzentrum Stollen Luzern an das Netz angeschlossen.

Das verzweigte Stollensystem im Wartegg-Bunker. (Grafik: PD)

Das verzweigte Stollensystem im Wartegg-Bunker. (Grafik: PD)

Auf 1700 Quadratmetern IT-Nutzfläche stehen sechs Stollen mit je 150 bis 200 Quadratmetern und zehn Privaträume mit je 50 bis 100 Quadratmetern zur Verfügung. Die Stollen mit rund 530 Racks werden redundant mit Strom, Kühlung aus Seewasser und Glasfaser versorgt.

Die Kühlung des Rechenzentrums erfolgt mit Wasser aus dem Vierwaldstättersee. Mit der Abwärme sollen zusätzlich die umliegenden Wohnquartiere beheizt werden. «Damit wird das Rechenzentrum Stollen Luzern zu einem der ökologischsten Green-IT Rechenzentren der Schweiz», heisst es in der Mitteilung weiter.

Von der Aussenwelt abgeschirmt

Im Wartegghügel in Luzern baute der Kanton Luzern vor über 50 Jahren im Baurecht eine Zivilschutzanlage für den Regierungsrat sowie die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Luzern. Nach dem Heimfall des Bauwerks an die Stadt Luzern suchte die Stadt einen neuen Verwendungszweck für den von der Aussenwelt abgeschirmten Bunker.

Der städtische Energieversorger EWL nutzte die Gunst der Stunde und begann mit der Planung des Projekts. Einen Rundgang durch den Bunker, können Sie hier machen:

Der Wartegg-Stollen bietet laut EWL «höchste Sicherheit». Seine solide Bauweise halte dem siebenfachen atmosphärischen Überdruck stand. Nahe am See und doch erhöht gebaut, könne ein Hochwasserschaden ausgeschlossen werden: «Selbst die vier Meter hohe Luzerner Tsunamiwelle anno 1601 hätte heutigen Hochrechnungen zufolge dem Rechenzentrum Stollen nichts anhaben können.» Ausserdem garantiere das harte Gestein des Wartegghügels ein absolut trockenes Klima.

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