Startschuss

Dreizehn Kantone starten am Montag mit Corona-Impfungen

Nach vereinzelten Impfungen im Dezember haben am Montag dreizehn Kantone offiziell ihre Impfaktionen gestartet. Darunter auch die Kantone Uri, Obwalden und Zug.

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In immer mehr Kantonen können sich die besonders gefährdete Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen.

In immer mehr Kantonen können sich die besonders gefährdete Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen.

Keystone

(gb.) Der Schriftsteller Franz Hohler und der Schauspieler Walter Andreas Müller haben am Montagvormittag als zwei der ersten Personen im Kanton Zürich eine Corona-Impfdosis verabreicht bekommen. Wie die Behörden mitteilten, ist der Start der Impfaktion planmässig erfolgt. Neben Hohler und Müller haben sich auch weitere bekannte Personen geimpft, um die Bevölkerung von den Vorteilen einer Impfung zu überzeugen.

Nicht nur in Zürich, auch in den Kantonen Uri, Obwalden, Zug, Solothurn, Basel-Land, Appenzell-Ausserrhoden, Appenzell-Innerrhoden, Graubünden, Thurgau, Tessin, Genf und Jura ist die Impfkampagne am Montag offiziell gestartet. Obwohl in einigen dieser Kanton bereits Ende Dezember sporadisch geimpft wurde, schreiben die Kantone vom 4. Januar als offiziellem Starttermin der Impfaktion, etwa weil erst dann die Impfzentren eröffnet würden. Am Dienstag startet die Impfaktion zudem im Kanton Aargau, am Mittwoch in St. Gallen.

Vorerst relativ wenig Impfdosen

Gemäss der Impfstrategie des Bundes haben in allen Kanton besonders gefährdete Personen derzeit Vorrang. Dabei handelt es sich um Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen, über 75-Jährige, Personen mit Vorerkrankungen sowie das Gesundheitspersonal. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen sich auch jüngere und Menschen ohne Vorerkrankungen impfen lassen können. Die Impfung ist für alle freiwillig und gratis.