STATISTIK: 2000 neue Stellen im Gesundheitsbereich

Der Kanton Luzern zählt knapp 179'000 Stellen. Allein im Gesundheitswesen entstanden 2000 neue Arbeitsplätze. Insbesondere die Region Sursee und die Agglomeration Luzern boomen.

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Im Gesundheitsbereich entstanden im Kanton Luzern viele neue Stellen. (Bild: Keystone)

Im Gesundheitsbereich entstanden im Kanton Luzern viele neue Stellen. (Bild: Keystone)

Ende 2012 waren im Kanton Luzern 235'000 Beschäftigte tätig, was 179'000 Arbeitsplätzen entspricht. Im Vergleich zum gesamtschweizerischen Vergleich stieg die Anzahl Stellen von 2008 bis 2012 überdurchschnittlich an, nämlich um 5,7 Prozent.

Gemäss einer Mitteilung von Lustat Statistik Luzern stieg die Zahl der Arbeitsplätze insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen (+3100), in den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (+1900) sowie im Baugewerbe (+1600) stark an. Im Gesundheitswesen fällt der Zuwachs mit 22 Prozent (+2000 Stellen) besonders stark an. Rückläufig war die Beschäftigung im Detailhandel, in der Landwirtschaft und in der Hotellerie.

Insbesondere die Agglomeration Luzern (+7000 Stellen) und in der Region Sursee / Sempachersee (+1400) entstanden zwischen 2008 und 2012 viele neue Stellen. Auch in den Regionen Umland Sursee / Sempachersee sowie im Unteren Wiggertal wuchs die Beschäftigung stark. In den Regionen Entlebuch, Rottal-Wolhusen und Willisau gingen hingegen Arbeitsplätze verloren.

Hinweis: Weitere Infos auf www.lustat.ch

Wirtschaft entwickelt sich stabil

Die Luzerner Wirtschaft entwickelte sich im zweiten Quartal 2014 robust. Die Luzerner Unternehmen aus Detailhandel, Baugewerbe und Gastgewerbe beurteilten die Geschäftslage am Quartalsende weitgehend gleich wie drei Monate zuvor. In der Industrie verbesserte sich diese Beurteilung innert Quartalsfrist. Zu Quartalsschluss wurde die Geschäftslage im Detailhandel insgesamt als befriedigend eingestuft. Im Baugewerbe, im Gastgewerbe und neu auch in der Industrie berichteten mehr Firmen von einer guten als von einer schlechten Lage. Branchenübergreifend erwarten die Unternehmen bis zum Winter 2014 eine gleich bleibende oder eine verbesserte Geschäftslage.

pd/rem