STATISTIK: 4000 Luzerner werden am Telefon befragt

In den Monaten Oktober bis Dezember findet im Kanton Luzern eine Einwohnerbefragung statt. Die Ergebnisse sollen in die Politik der Regierung einfliessen.

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(Symbolbild Esther Michel/Neue LZ)

(Symbolbild Esther Michel/Neue LZ)

In den rund 4000 durch das Luzerner Link-Institut durchgeführten Einzelbefragungen werden Informationen zu Einstellungen, Einschätzungen und zur Zufriedenheit der Bevölkerung, insbesondere in jenen Lebensbereichen, die für die kantonale Politikgestaltung von Wichtigkeit sind, erhoben. Die Grundlage für die repräsentative Zufallsstichprobe bildet die Ständige Wohnbevölkerung des Kantons Luzern ab 15 Jahren in Privathaushalten. Um auch die Einschätzungen von Menschen nicht-deutscher Muttersprache in Erfahrung zu bringen, wird die Interviewführung in den im Kanton Luzern neben deutsch am häufigsten vorkommenden Sprachen angeboten (italienisch, serbokroatisch, portugiesisch, albanisch).

Resultate im Frühling 2010
Die für die Befragung zufällig ausgewählten Personen werden vor Durchführung des Interviews durch den Regierungspräsidenten in einem Schreiben persönlich informiert. Das Interview dauert etwa 25 Minuten. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig, die Regierung hofft allerdings auf eine grosse Teilnahme, denn nur so werde eine repräsentative Aussagekraft der Ergebnisse gewährleistet. Die mit der Erhebung beauftragte Stelle Lustat Statistik Luzern wird die Einwohnerbefragung auswerten und im Frühling 2010 veröffentlichen. Lustat rechnet mit Kosten von rund 30'000 Franken, wie «Radio Pilatus» meldet.

Der Regierungsrat hat im Legislaturprogramm 2007 bis 2011 die Absicht formuliert, eine regelmässige kantonale Einwohnerbefragung durchzuführen. Damit möchte er sich über die Zufriedenheit der Luzerner Bevölkerung mit dem Leben im Kanton Luzern, zu Einschätzungen von Angeboten, Infrastruktur und staatlichen Leistungen ins Bild setzen. Die Einwohnerbefragung soll ein Instrument der Regierung für die Politikgestaltung werden, wie es weiter heisst.

scd