STATISTIK: Mehr, dafür kürzere Spitalaufenthalte

Im Jahr 2007 wurden in den Luzerner Akutspitälern insgesamt 41'992 Fälle stationär behandelt. In den letzten Jahren nahm die Zahl der Behandlungen zu, die Behandlungsdauer hingegen ab.

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Das Luzerner Kantonsspital aus der Luft. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Das Luzerner Kantonsspital aus der Luft. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Akutversorgung im Kanton Luzern stellen vor allem drei Krankenhäuser sicher: das öffentliche Luzerner Kantonsspital (LUKS) (Standorte Luzern, Sursee und Wolhusen), die zur Privatklinikgruppe Hirslanden gehörende Klinik St. Anna sowie die ebenfalls private Swissana Clinic Meggen. Insgesamt wurden im Jahr 2007 in den Luzerner Akutspitälern 41'992 Fälle stationär behandelt (ohne gesunde Neugeborene).

½ Tag weniger als vor 4 Jahren
Die mittlere Aufenthaltsdauer in den Akutspitälern des Kantons Luzern ging in den letzten Jahren deutlich zurück. Im 5-Jahres-Vergleich betrug die Reduktion 7,1 Prozent; ein Spitalaufenthalt fiel im Jahr 2007 mit 7,8 Tagen im Durchschnitt einen halben Tag kürzer aus als vier Jahre zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die Aufenthaltsdauer im Jahr 2007 aber erstmals nicht mehr.

Während die Dauer der Behandlungen zurückging, nahm die Anzahl der Fälle zu. In den Luzerner Akutspitälern erhöhte sie sich zwischen 2003 und 2007 um 9,2 Prozent (+3527 Fälle). Das Durchschnittsalter der Patienten stieg, die Hospitalisierungsgründe veränderten sich aber kaum, wie Lustat Statistik Luzern mitteilt.

scd