STATISTIK: Spitex-Pflege wieder deutlich angestiegen

Die Luzerner Spitex-Organisationen und selbständigen Pflegefachpersonen haben im vergangenen Jahr fast 9'600 Klienten betreut. Im Vergleich zum Jahr 2011 wurden für die ambulante Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex) rund 10 Prozent mehr Pflegestunden aufgewendet.

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Symbolbild zur Spitex (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Symbolbild zur Spitex (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Die Spitex-Leistungen (ambulante Pflege und Hilfe zu Hause) kommen vor allem älteren Menschen zugute. Drei Viertel der Klienten von pflegerischen Leistungen waren 65 Jahre alt oder älter. Bei den Leistungen im Bereich Hauswirtschaft/Sozialbetreuung gehörten fast zwei Drittel zu dieser Altersgruppe.

Pflegeleistungen nehmen wieder zu

Nachdem 2011 – im Jahr der Neuordnung der Pflegefinanzierung – die Spitex-Pflegeleistungen erstmals seit Jahren rückläufig gewesen waren, nahmen sie im Jahr 2012 wieder um 10 Prozent zu. Im Bereich Hauswirtschaft/Sozialbetreuung hingegen sanken die Leistungsstunden (–0,4%), primär weil die Einsätze sich
verkürzten. 2012 wurde ein Klient im Schnitt während 41,8 Stunden betreut (2011: 42,7 Stunden). Gesamthaft erbrachten die Luzerner Spitex-Organisationen und selbständigen Pflegefachpersonen im Jahr 2012 knapp 377'000 Stunden Pflege und gut 224'000 Stunden Leistungen in der Hauswirtschaft/Sozialbetreuung. Knapp vier Fünftel des gesamten Leistungsvolumens wurde durch gemeinnützige oder öffentliche Organisationen erbracht.

Im Jahr 2012 unterstützten die 39 öffentlichen und gemeinnützigen Spitex-Organisationen im Kanton Luzern 8'888 Klienten zu Hause. 663 weitere Klienten wurden durch 14 private Organisationen und 10 selbständig tätige Pflegefachpersonen betreut.

pd/nop