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STATISTIK: Sprache und Kultur: Die Vielfalt der Luzerner Bevölkerung steigt

Die kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche Heterogenität nimmt im Kanton Luzern stetig zu. Dabei sind Jüngere tendenziell mehrsprachiger und ältere Personen sind eher einer Konfession angehörig.
Die Mehrsprachigkeit im Kanton Luzern nimmt zu. Im Bild: Eine Frau mit Migrationshintergrund lernt Deutsch. (Bild: Pius Amrein / LZ)

Die Mehrsprachigkeit im Kanton Luzern nimmt zu. Im Bild: Eine Frau mit Migrationshintergrund lernt Deutsch. (Bild: Pius Amrein / LZ)

2014 hat das Bundesamt für Statistik erstmals eine Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur durchgeführt. Diese zeigt unter anderem auf, dass die Luzerner Kantonsbevölkerung eine vielfältige Lebensweise pflegt und die gesellschaftliche Heterogenität zunimmt, wie LUSTAT Statistik Luzern mitteilt.

Neun von zehn Personen im Kanton Luzern bezeichnen Deutsch als ihre oder eine ihrer Hauptsprachen. Im Jahre 2014 lag zudem der Anteil der Luzerner mit Migrationshintergrund bei 27 Prozent (2010: 24 Prozent). Auch für die Mehrheit dieser Personen (63 Prozent) ist Deutsch jene Sprache, in der sie denkt und die sie von allen Sprachen am besten beherrscht.

Weitere Hauptsprachen, die in der Luzerner Bevölkerung häufig vorkommen, sind Albanisch, Serbisch oder Kroatisch, Englisch, Italienisch (jeweils 3 Prozent) sowie Portugiesisch, Französisch (jeweils 2 Prozent) und Spanisch (1 Prozent). Diese Anteile blieben über die letzten Jahren hinweg konstant.

Junge sprechen mehr Sprachen

Hauptsächlich die junge Kantonsbevölkerung zeichnet sich durch ihre Mehrsprachigkeit aus: 2014 waren von den 15- bis 24-Jährigen 17 Prozent mehrsprachig. Allerdings sinkt dieser Anteil mit steigendem Alter. Bei den 25- bis 44-Jährigen lag dieser Anteil noch bei 13 Prozent, bei den 45- bis 64-Jährigen noch bei 9 Prozent. Bei den 65-Jährigen und aufwärts sind es sechs Prozent, die mehrsprachig sind.

Auch jüngere Luzerner sind mehrsprachig: Rund jedes vierte Kind hat Deutsch nicht als Erstsprache erworben. Über 40 verschiedene Erstsprachen gehören zum Erfahrungsschatz der Luzerner Schulkinder. Im Allgemeinen hat knapp ein Sechstel (16 Prozent) der Luzerner Bevölkerung seine momentane Hauptsprache nicht als Erstsprache erworben.

Mehr Konfessionslose

Im Kanton Luzern ist auch die Religionslandschaft vielfältiger geworden: Während in den letzten Jahrzehnten der Anteil der Römisch-Katholischen abgenommen hat (1990: 79 Prozent, 2014: 64 Prozent), verfünffachte sich der Anteil jener, die sich keiner Religion zugehörig fühlen (1990: 3 Prozent, 2014: 16 Prozent). Jede zweite im Kanton wohnhafte Person bezeichnet sich selbst als religiös und jede dritte als spirituell.

Das Luzerner Kulturangebot wird von der Bevölkerung grossmehrheitlich als zufriedenstellend angesehen. 89 Prozent stimmen mit der Aussage überein, das kulturelle Angebot ihrer Region sei zufriedenstellend – 43 Prozent sind gar sehr zufrieden. Allgemein werden Konzerte von allen kulturellen Angeboten am häufigsten besucht.

pd/chg

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