Stefanie Lochbühler gewinnt Religionspreis 2011

Für ihre Maturaarbeit am Gymnasium St. Klemens Ebikon erhält Stefanie Lochbühler den Luzerner Religionspreis 2011. Die Maturandin erhält dafür 500 Franken.

Drucken
Teilen
Stefanie Lochbühler auf dem Friedhof im Friedental Luzern. (Bild: Boris Bürgisser/ Neue LZ)

Stefanie Lochbühler auf dem Friedhof im Friedental Luzern. (Bild: Boris Bürgisser/ Neue LZ)

Befasst hat sich Stefanie Lochbühler mit dem Thema «Todesanzeigen – Spiegel der Religiosität. Entwicklung christlich-religiöser Elemente in Todesanzeigen Luzerner Zeitungen von 1920 bis heute». Sie zeigt auf, dass religiöse Individualisierung nicht nur ein akademisch-abstrakter Begriff sei, wie die Universität Luzern mitteilt.

Deutliche Zäsur ab 1993

Die Autorin analysierte Todesanzeigen bei fünf Jahrgängen von Luzerner Tageszeitungen (1920, 1950, 1975, 1993, 2010). Seit 1920 nehmen christliche Bezüge ab. Seit 1993 ergäbe sich eine deutliche Zäsur. 2010 seien noch 15 Prozent der Todesanzeigen auf das Christentum bezogen. Erstaunlich sei, dass diese nicht durch religiöse oder esoterische Alternativen ersetzt werden.

Der Luzerner Religionspreis wird seit 2007 verliehen und ist mit 500 Franken dotiert.

pd/ks