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Steinböcke an Pilatus und Rothorn dürfen erlegt werden

Die Steinbockabschüsse, die im Kanton Luzern derzeit geplant sind, dürfen durchgeführt werden. Das zweistufige Genehmigungsverfahren konnte ohne Einsprachen beendet werden, wie die kantonale Dienststelle Landwirtschaft und Wald auf Anfrage mitteilt.
Lucien Rahm
Ein junger Steinbock auf dem Pilatus. (Bild: Roger Grütter, 14. Juli 2011)

Ein junger Steinbock auf dem Pilatus. (Bild: Roger Grütter, 14. Juli 2011)

Der Plan sieht vor, die Steinbockpopulationen am Pilatus und Brienzer Rothorn zu reduzieren. Von den 101 Tieren am Pilatus sollen neun geschossen werden – maximal drei davon auf Luzerner Boden. Der 200 Böcke umfassende Rothornbestand soll um 24 Tiere reduziert werden. Davon sollen höchstens zehn durch Luzerner Jäger erlegt werden. Für die restlichen Abschüsse sind Ob- und Nidwalden zuständig.

Geschossen werden sollen die Steinböcke von Anfang September bis Ende November. Dabei dürfen nur Jungtiere erlegt werden: ein- bis zweijährige Männchen und Weibchen. Die Abschüsse sollen die Steinböcke am Pilatus gesundheitlich fitter machen. Aufgrund ihrer grossen Zahl konkurrenzieren sie sich bei der Nahrungssuche und sind anfälliger für Krankheiten.

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