STEINBRUCH OBERMATT: Die Korporation soll den Schaden bezahlen

Der Steinbruch Obermatt, wo sich 2007 mehrere Felsstürze ereigneten, wird der Korporation zum Verhängnis. Geschädigte haben Klagen erhoben.

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Dieses Ferienhaus beim Steinbruch Obermatt wurde durch eine Flutwelle beschädigt. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Dieses Ferienhaus beim Steinbruch Obermatt wurde durch eine Flutwelle beschädigt. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Steinbruch Obermatt gab an der Genossengemeinde Ennetbürgen zu reden. 2007 wurde dort durch einen Felssturz Flutwellen ausgelöst. Diese hätten Schäden in der Nähe und am gegenüberliegenden Seeufer von Weggis verursacht.

Die Korporation als Eigentümerin des Steinbruchs hat Anfang Juni 2008 von der Klägerpartei Praloran/Schori eine Forderung erhalten, für die entstandenen Schäden an ihrem Ferienhaus mit 700'000 Franken zu haften. Das stark beschädigte Haus steht rund 80 Meter neben dem Steinbruch.

«Im März wurde uns in einem Schreiben des kantonalen Rechtsdienstes mitgeteilt, dass wir als Werkeigentümerin im Falle eines Schadenereignisses haftbar seien», sagte Werner Frank, Präsident der Genossenkorporation Ennetbürgen. Sie seien zurzeit damit beschäftigt, alle Unterlagen, Konzessionen, Vorschriften betreffend den damaligen richtigen Abbau des Felsens, zusammenzutragen.

Rosmarie Berlinger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.