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STEINENSTRASSE: Lion-Lodge-Neubau in Luzern soll kleiner werden

Der Neubau zwischen Steinenstrasse und Zürichstrasse in Luzern wird nicht so hoch, wie geplant. Bei einem Treffen wurden Anwohner, Quartierverein und Interessierte informiert. Das Baugesuch wird anfangs April eingereicht.
Das Gebäude der Lion Lodge (rotes Gebäude links) in der Steinenstrasse soll umgebaut werden. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 13. Juli 2017))

Das Gebäude der Lion Lodge (rotes Gebäude links) in der Steinenstrasse soll umgebaut werden. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 13. Juli 2017))

Sandra Monika Ziegler
sandra.ziegler@luzernerzeitung.ch

Mit den umstrittenen Neubau-Plänen des Hostels Lion Lodge geht es allmählich vorwärts. Am Samstag präsentierten die Besitzer der Liegenschaft, Bernadette Bucher Ashrafuzaman und ihr Ehemann Ratan Ashrafuzaman das überarbeitete Projekt «Bindestrich». Dazu luden sie Anwohner, den Quartierverein Hochwacht sowie Interessierte in die Lion Lodge ein. Das Projekt «Bindestrich» stammt von den Architekten Emma Radaelli und Olivier Ilegems des Zürcher Büros «design-er» und sieht einen kleineren Neubau als ursprünglich geplant vor.

Rückblick: Erste Pläne zum Hostel-Neubau wurden bereits im November 2016 eingereicht. Es kam jedoch zu mehreren Einsprachen. Gegen die Abrisspläne wehrten sich besonders Anwohner und Quartierbewohner, die das schützenswerte Ortsbild der Steinenstrasse erhalten wollen. Dazu gründeten sie den Verein Pro Steinenstrasse und reichten im letzten September bei der Stadt eine Petition mit über 1700 Unterschriften ein. Die Baubehörde wies das Gesuch zur Überarbeitung zurück (wir berichteten).

Besitzer verzichten auf sechs Zimmer

Nun haben die Hostelbesitzer einen neuen Anlauf genommen. Wie bereits erwähnt, soll der Neubau kleiner werden, die ursprünglich geplanten Balkone auf der Seite der Steinenstrasse sind zudem nicht mehr vorgesehen. Auch auf den Lift-Zugang auf die Dachterrasse wird verzichtet. Ebenfalls wird das Dach in Form, Grösse und Höhe kleiner gehalten. Des Weiteren soll der Bau tiefer in den Boden gebaut werden, wodurch er insgesamt an Höhe verliert. Durch die Verkleinerung verzichten die Betreiber auf sechs Zimmer. «Die Begegnungszone Steinenstrasse soll nicht zur Gegnerzone werden», sagte Bernadette Bucher gegenüber unserer Zeitung kurz vor der Präsentation des Neubauprojekts. Die Überarbeitung wurde in enger Zusammenarbeit mit den Behörden und der Stadtbaukommission durchgeführt. Die neuen Pläne werden im April eingereicht.

Konnten die davor zunehmend verhärteten Fronten also etwas aufgelockert werden? Möglich ist es: Nach dem Treffen sagten Beteiligte, dass es konstruktiv gewesen sei – der Umgang respektvoll und die Stimmung zuversichtlich. Auch gegenseitige Vorwürfe seien ausdiskutiert worden. Anwesend waren ebenfalls Vertreter des Vereins Pro Steinenstrasse. Sie haben das überarbeitete Bauprojekt «zur Kenntnis genommen» und wollen sich zunächst intern beraten, bevor sie dazu Stellung nehmen.

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