STELLENSUCHE: Leerlauf: Vorwürfe gegen das RAV

Privates Surfen im Internet, unsinnige Arbeiten: Zwei Arbeitslose berichten über ihre Erfahrungen mit den Behörden und prangern an.

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Das RAV Pilatus in Luzern. (Symbolbiild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das RAV Pilatus in Luzern. (Symbolbiild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Daniel K.* ist seit Juli 2009 auf Stellensuche und beim Regionalen Arbeitsvermittlungzentrum (RAV) Luzern angemeldet. Das RAV hat ihn zum Verein Arbeits- und Bildungszentrum (Arbiz), Luzern, geschickt. Hier wird Arbeits­suchenden geholfen, eine Stelle zu finden.

«Ich habe zwei Stunden lang Bewerbungen geschrieben, den restlichen Tag privat im Internet gesurft», sagt K. Aufgrund der Testergebnisse des Arbiz war er überdurchschnittlich qualifiziert. «Das Arbiz teilte meiner RAV-Beraterin mit, dass das Arbiz für mich keinen Sinn mache», sagt K. Doch diese wollte davon nichts wissen.

Auch Katja E.* war rund fünf Wochen im Arbiz beschäftigt und hat ebenfalls keine guten Erinnerungen. Neben Bewerbungsarbeiten beschäftigte sich E. mit simplen Büroarbeiten und musste etwa E-Mails mit einem Datums­stempel versehen. Sowohl das Arbiz als auch das RAV wollen zu den Fällen nicht Stellung nehmen.

* Namen der Redaktion bekannt

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.