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Stellungnahme des Kantonsspitals Luzern zur Aufhebung der Job-Abos

Die Leitung des Kantonsspitals Luzern hat im Januar 2019 in einem Schreiben an die Mitarbeitenden bekannt gegeben, dass ab sofort keine Vergünstigungen für ÖV-Abos mehr gewährt werden. Dies obwohl die sogenannten Job-Abos eine Bedingung waren für den Bau eines neuen Parkhauses mit 600 Plätzen. LUKS-Sprecher Beat Fischer nimmt schriftlich Stellung.
Lena Berger

«Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) hat das innovative Mobilitätspaket, welches seit 2015 besteht, nicht aufgegeben. Das von Ihnen erwähnte Job-Abo für Mitarbeitende wurde für das Jahr 2019 lediglich sistiert.

Im Rahmen der bundesrätlichen Tarmed-Anpassungen wurden die Tarife für den ambulanten Spitalbereich gesenkt. Daraus resultiert für das LUKS, wie auch für alle anderen Spitäler in der Schweiz, eine deutliche Verminderung der Einnahmen. Die Budgetierung 2019 für das LUKS zeigte einen Fehlbetrag von gegen CHF 20 Millionen. Der Kanton erwartet vom LUKS nicht nur eine hochstehende medizinische Versorgung für die Bevölkerung, sondern macht ihm auch klare Vorgaben in Bezug auf das finanzielle Ergebnis. Das Spital muss sich aus eigenen Mitteln finanzieren können. Die Spitalleitung hat deshalb ein Massnahmenpaket zur Kosteneinsparung geschnürt. Abstriche bei den medizinischen Leistungen waren und sind für das LUKS kein Thema. Stattdessen wurden in vielen anderen Bereichen Sparmassnahmen ergriffen.

Eine der Einsparung ist u.a., dass ab Januar 2019 das Job-Abo für Mitarbeitende sistiert wird. Alle übrigen in der Mobilitätsstrategie definierten Massnahmen wie Sperrkreis (20 Gemeinden), Bau der Passarelle zur Spitalstrasse, Überdachung Bushaltestellen, neue und grössere Veloabstellflächen, Nachttaxi, internes Mobility Fahrzeug, Erhöhung Parkplatztarife etc. sind realisiert worden und werden beibehalten oder stehen vor der Umsetzung.

Zudem ist auch zu beachten, dass viele Mitarbeitende des LUKS, auch ausserhalb des Sperrkreises wohnend und ohne Job-Abo-Berechtigung, schon heute mit dem ÖV anreisen .

Zusammengefasst halten wir fest, dass wir sich das LUKS in keiner Art und Weise von der Mobilitätsstrategie verabschiedet hat, sondern lediglich das Job-Abo für 2019 sistiert hat. Das Job-Abo wird, wie schon in der Vergangenheit, jedes Jahr überprüft und gegebenenfalls. angepasst.»

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