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STEUERGESETZ: Handelskammer rüffelt Regierung

Die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz (IHZ) hält nichts vom Plan der Regierung, die Dividenden stärker zu besteuern.

Die Regierung schlägt dies in der Vernehmlassung zum Steuergesetz vor (Ausgabe vom 16. November). Die rund 700 Mitglieder der IHZ vertreten im Kanton Luzern mehr als 60 000 Arbeitsplätze.

Mit ihrer Stellungnahme stimmt die IHZ ein in den Reigen der Kritiker am Vorhaben der Regierung, ab 2019 durch eine höhere Dividendenbesteuerung jährlich rund 5 Millionen Franken Mehreinnahmen zu erzielen. SVP, FDP und CVP haben sich bereits deutlich dagegen geäussert.

Für die IHZ ignoriert die Regierung ein klares Zeichen des Kantonsrats. Dieser erklärte Ende Oktober ein Postulat von FDP-Parlamentarier Gaudenz Zemp für erheblich, wonach sich die Regierung auf Bundesebene für einen tieferen Steuersatz einsetzen soll. Die IHZ schlägt vor, die künftige Besteuerung der Dividenden im Kanton Luzern erst nach dem Vorliegen eines definitiven Entscheids auf nationaler Ebene anzugehen.

(nus)

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