STEUERINITIATIVE: Alfred N. Schindler: «Ich würde wegziehen»

Ein Unternehmer spricht Klartext: Alfred N. Schindler verlässt die Schweiz, falls das SP-Volksbegehren durchkommt.

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Alfred N. Schindler. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Alfred N. Schindler. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Der Verwaltungsratspräsident und CEO des weltweit tätigen Schindler-Konzerns sieht das Erfolgsmodell Schweiz in Gefahr. Gegen seine Gepflogenheiten klinkt er sich darum in eine innenpolitische Kontroverse ein. «Das SP-Steuermodell wäre ein Jahrhundertfehler. Es bedroht den Wohlstand in der Schweiz», sagt er. Und fügt an: «Wird die Initiative angenommen, ziehe ich ins Ausland um.»

Verärgert ist Schindler über das Bild der Reichen, das die Initianten im Abstimmungskampf vermitteln. «Alle werden als ?Abzocker? und ?Superreiche? gebrandmarkt. Wir haben bei Schindler in den zurückliegenden 30 Jahren hart gearbeitet, den Konzern zu einem Globalplayer ausgebaut, den Gewinn von rund 20 auf über 650 Millionen Franken vervielfacht und die Anzahl Mitarbeiter weltweit auf über 45 000 verdoppelt», sagt er. Wohin er seinen privaten Wohnsitz verlegen würde, weiss der Unternehmer nicht. «Es wäre aber nicht schwer, ein neues Domizil zu finden. Unser Konzern ist in über hundert Ländern tätig.», so Schindler.

Rainer Rickenbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.