STEUERN: Zahl der Einsprachen geht massiv zurück

Immer mehr Luzerner sind mit ihrem Steuer­bescheid einverstanden. Grund: Die Behörden sind viel kulanter geworden.

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Ausfüllen der Steuererklärung. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ausfüllen der Steuererklärung. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Zahlen sind eindrücklich: Hatten im Jahr 2003 noch 2,5 Prozent aller Steuerveranlagungen mit einer Beschwerde geendet, waren es 2011 nur noch knapp 0,9 Prozent. Bei juristischen Personen ist die Quote sogar noch tiefer. Die kantonale Dienststelle Steuern hat dafür eine einfache Erklärung: «Wo man früher spürbar autoritärer aufgetreten ist, wird mittlerweile die Kundenfreundlichkeit hochgehalten», sagt der stellvertretende Leiter Paul Furrer. Konkret heisst dies: Im Zweifelsfall wird neuerdings konsequent im Sinne des Steuerpflichtigen entschieden. Die Steuerbehörde hat hier einen gewissen gesetzlichen Spielraum, den man laut Furrer voll ausschöpfen möchte. «Das wirkt vertrauensbildend», sagt er. Die Grosszügigkeit des Staates könne sich sogar finanziell positiv auswirken, glaubt Furrer.

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