STEUERSTRATEGIE: Die Ratsmehrheit stützt die Stossrichtung

Der Kantonsrat stieg am Montag in die Steuerdebatte ein, via Grundsätze in erste Details.

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Leo Müller. (Archivbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Leo Müller. (Archivbild Remo Nägeli/Neue LZ)

«Wir stehen vor einem grösseren Berg», sagte Leo Müller (CVP, Ruswil) am Montag-Nachmittag. Bis am Abend war ein Teil der Bergflanke erklommen: Der Kantonsrat stieg in erster Lesung in die Detailberatung der Steuergesetzrevision 2011 ein, nachdem die bürgerliche Mehrheit einen Rückweisungsantrag von links abgeschmettert hatte.

Beschlossen wurde noch wenig; die Debatte wird am (heutigen) Dienstag fortgesetzt. Es wurde indes deutlich, dass es in der Steuerpolitik keine Tabus gibt: die Kommission Wirtschaft und Abgaben scheint sich bis zuletzt mit der Frage befasst zu haben, ob statt der Steuergesetzrevision 2011 gleich ein radikaler Systemwechsel vollzogen werden soll: die Einführung der Flat Rate Tax, des Einheitssteuersatzes für alle.

In den grossen Zügen wird die Steuergesetzrevision 2011 wohl angenommen, aber namentlich bei der Firmenbesteuerung wird es Abstriche vom ehrgeizigen Planwerk geben.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.