STIFTUNG BRÄNDI: Otto Wyss präsidiert neu den Stiftungsrat

Was 1968 begann, ist heute eine der grössten Institutionen für Menschen mit Behinderungen in der Schweiz. Den Stiftungsrat der Stiftung Brändi präsidiert neu Otto Wyss.

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Otto Wyss, der neue Präsident des Stiftungsrates der Stiftung Brändi (Bild pd)

Otto Wyss, der neue Präsident des Stiftungsrates der Stiftung Brändi (Bild pd)

Der Unternehmensberater und Treuhänder Otto Wyss ist Verwaltungsrats-Präsident der BDO Visura und Leiter der Regionaldirektion Zentralschweiz, heisst es in einer Medienmitteilung der Stiftung. Zudem sei er Vizepräsident der Treuhand-Kammer.

Er übernimmt das Präsidium des Stiftungsrates der Stiftung Brändi von Guido Bodmer, welcher dieses Amt während 23 Jahren inne hatte. «Ich habe beruflich viel mit Fragen der Führung, der Strategie und der Unternehmensplanung zu tun», sagt Otto Wyss. Er freue sich, dass er in den nächsten Jahren dieses Wissen und diese Erfahrung der Stiftung Brändi zur Verfügung stellen könne, heisst es weiter.

Wechsel war schon lange geplant
Guido Bodmer trat 1977 dem Stiftungsrat der Stiftung Brändi bei, 1985 wurde er ihr Präsident. «Der nun vollzogene Wechsel an der Spitze des Stiftungsrates war von langer Hand geplant», erklärt er. «Die Stiftung Brändi ist sehr gut aufgestellt und bestens gerüstet für die Zukunft», so Bodmer in der Mitteilung.

Mit seiner Persönlichkeit, seiner Erfahrung und seinem Fachwissen habe Guido Bodmer die wichtigen unternehmerischen Impulse gesetzt, sagt der Direktor der Stiftung, Pirmin Willi. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Otto Wyss.

Nationale Institution für Menschen mit Behinderungen
Mit 940 Arbeits- und Ausbildungsplätzen und 300 Wohnmöglichkeiten sei die Stiftung Brändi eine der führenden nationalen Institutionen für Menschen mit Behinderungen – und eine der grössten Arbeitgeberinnen im Kanton Luzern, heisst es.

Sie verfügt über 16 eigene Unternehmen in allen Hauptregionen des Kantons und ist damit lokal verankert. Ihren Stiftungszweck – die berufliche, gesellschaftliche und kulturelle Eingliederung von Menschen mit Behinderungen – setzt die Stiftung Brändi laut Medienmitteilung mit einer breiten Palette an Ausbildungs- und Begleitungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz sowie individuellen Wohnangeboten erfolgreich um.

Finanzierung durch Eigenleistungen und Beiträgen
Zugleich sei die Stiftung Brändi mit Produktion und Dienstleistungen in 14 Branchen und mit Exportleistungen für die USA «ein nationales KMU der Spitzenklasse».

Die Finanzierung der Stiftung erfolge über Eigenleistungen, Ausbildungsbeiträge der Invalidenversicherung und einem Beitrag von Kanton und Gemeinden auf der Basis von Leistungsaufträgen, die dem neuen Gesetz über die Sozialen Einrichtungen entsprechen, heisst es. Der Eigenfinanzierungsgrad der Stiftung Brändi betrage rund 40 Prozent.

ana