Stiftung reitet Attacke gegen Ortsbilder

Eine private Stiftung kritisiert Ortsbilder – und bezeichnet Luzern als bauliche Katastrophe. Der Kanton und Emmen kontern.

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Das Ortsbild von Emmen - im Bild die Gerliswilstrasse - schneidet bei der Beurteilung der Stiftung Archicultura sehr schlecht ab. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Ortsbild von Emmen - im Bild die Gerliswilstrasse - schneidet bei der Beurteilung der Stiftung Archicultura sehr schlecht ab. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die private Stiftung Archicultura mit Sitz in Luzern hat sich den Schutz der Schweizer Ortsbilder auf die Fahne geschrieben. Dazu stellt sie unter anderem Fotos ins Internet und versieht diese mit Kommentaren. Zum Gebiet Luzern-Fluhmühle etwa schreibt sie: «Eine sehr hässliche urbane Kloake; absolut nicht sehenswert.» Für Emmen lautet der Kommentar: «Ein baulich sehr, sehr hässlicher Ort.»

Bei der Gemeinde Emmen und beim Kanton kommt die harsche Kritik nicht gut an. Der Emmer Baudirektor Josef Schmidli spricht von einer «völlig undifferenzierten und plakativen Momentaufnahme». Und Cüneyd Inan, stellvertretender Abteilungsleiter Raumplanung beim Kanton Luzern, sagt: «Die von Archicultura ins Internet gestellten Kommentare vereinfachen zu stark und sind wenig differenziert.»

Christian Hodel

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