STIMMRECHTSBESCHWERDE: Studer erhält kaum Schelte

Der Entscheid der Regierung zur Stimmrechtsbeschwerde wird von den Parteien positiv aufgenommen. Urs W. Studer kommt bei ihnen aber glimpflich davon.

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Urs W. Studer erhält kaum Schelte. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Urs W. Studer erhält kaum Schelte. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Das Telefongespräch zwischen dem Luzerner Stadtpräsidenten Urs W. Studer und dem Littauer Gemeinderat und Stadtratskandidaten Beat Stocker wirft hohe Wellen.

Der Regierungsrat hat die Stimmrechtsbeschwerde des Stadtluzerner SVP-Parlamentariers Yves Holenweger gutgeheissen. Die Luzerner Stadtparteien unterstützen den Entscheid des Regierungsrats mehrheitlich.

Sieg für die Demokratie

Die Demokratie habe gesiegt, sagt Urs Wollenmann, Sekretär der SVP Stadt Luzern. Andere Exekutivmitglieder würden sich in Zukunft genau überlegen, wie sie bei Wahlen vorzugehen hätten.

«Ein Exekutivmitglied kann sich nicht alles erlauben», sagt er. Die SVP fordert nicht den Rücktritt von Urs W. Studer, aber «es würde dem Stadtpräsidenten und der Stadt gut anstehen, wenn er es machen würde».

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».