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Stirnrüti: Horw soll Landreserven sichern

Eine Meinungsumfrage zeigt auf, warum die Horwer Stimmbürger den Landverkauf Stirnrüti im September knapp angelehnt haben: Die Gemeinde soll Landreserven für die Zukunft behalten.
Gemeindepräsident Markus Hool steht auf dem Grundstück Stirnrüti. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Gemeindepräsident Markus Hool steht auf dem Grundstück Stirnrüti. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Am 23. September 2012 haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Horw den Verkauf von Bauland auf der Stirnrüti mit 19 Stimmen Unterschied äusserst knapp abgelehnt. Zur Auswertung von Gründen hat der Gemeinderat anfangs Oktober das Meinungsforschungsinstitut Demoscope beauftragt, eine repräsentative Meinungsumfrage bei 400 Einwohnerinnen und Einwohnern durchzuführen.

Landreserven

Sowohl Gegner wie Befürworter der Vorlage gaben in der Umfrage an, dass die Gemeinde nicht alles Land verkaufen und Landreserven für die Zukunft behalten solle. Am dritthäufigsten wurde genannt, dass man das Land nicht überbauen solle und fast gleich viele Personen (39 Prozent) sind dafür, dass das Stirnrüti-Land nicht verkauft, sondern im Baurecht abgegeben wird. Eine Rückzonung in eine Nichtbauzone ist jedoch für 89 Prozent der Befragten keine Option.

Im betroffenen Stirnrüti-Quartier gaben 79 Prozent der Befragten an, die Vorlage abgelehnt zu haben, in den anderen Ortsteilen dagegen lediglich 45 Prozent.

Eigene Interessen wahrnehmen

Das Nachbarland auf der Stirnrüti, welches im Privatbesitz ist, wird in den nächsten Jahren überbaut. Der heutige Eigentümer dieses Landes führt in den nächsten Monaten einen Wettbewerb mit mehreren Planungsteams durch. Laut Mitteilung der Gemeinde vom Mittwoch werde unabhängig von der zukünftigen Nutzung auch das Gemeindeland in dieses Testplanungsverfahren mit einbezogen, damit Horw seine Interessen rechtzeitig und vollumfänglich wahrnehmen kann. Vor allem soll im Rahmen des Testplanungsverfahrens die landschonende Erschliessung des Nachbargrundstücks über die gemeindeeigene Parzelle aufgezeigt werden, da heute der Erschliessungsweg mitten durch das Grundstück der Gemeinde führt.

pd/bep

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