Strafanstalten schlagen Alarm

Drogenabhängige und Psychischkranke sorgen in Gefängnissen zunehmend für Probleme. Die Situation dürfte sich in den kommenden Jahren noch verschärfen.

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Blick aus einem Fenster der Haftanstalt Wauwilermoos. Themenbild. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Blick aus einem Fenster der Haftanstalt Wauwilermoos. Themenbild. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Nicht nur die hinlänglich bekannten Kapazitätsprobleme machen den Luzerner Strafanstalten zu schaffen. Zunehmend sieht man sich im Justizvollzug auch mit drogensüchtigen und psychischkranken Insassen konfrontiert. Diese brauchen eine aufwendige medizinische wie auch psychologische Betreuung.

Denn wenn etwa ein Drogenabhängiger im Arrest seinen Stoff nicht mehr konsumieren kann, kommt es zu prekären Situationen. Der Körper des Süchtigen spielt verrückt und nicht selten wird ein solcher Insasse während des so genannten kalten Entzugs psychisch labil oder aggressiv - und damit gefährlich.

Laut Barbara Ludwig, Leiterin Dienststelle Militär, Zivilschutz und Justizvollzug des Kantons Luzern, wurden die Pensen von medizinischen und psychologogischen Fachleuten in den Strafanstalten Wauwilermoos und Grosshof bereits erhöht.

Pascal Imbach

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>