STRAFVERFOLGUNG: Kanton Luzern: Leib und Leben stärker bedroht

Die Luzerner Strafverfolgungsbehörden verzeichnenen 2009 einen Rekord an Straftaten. Besonders markant gestiegen sind Tätlichkeiten und Körperverletzungen.

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Die Entwicklung der Delikte gegen Leib und Leben im Kanton Luzern. (Bild Boris Bürgisser, Grafik Oliver Marx/Neue LZ)

Die Entwicklung der Delikte gegen Leib und Leben im Kanton Luzern. (Bild Boris Bürgisser, Grafik Oliver Marx/Neue LZ)

Die Zunahme ist deutlich: Um ganze 23,7 Prozent ist die Zahl der Straftaten gegen Leib und Leben letztes Jahr gestiegen. 1398 Mal mussten die Luzerner Strafverfolgungsbehörden in diesem Bereich ermitteln, wie der Jahresbericht aufzeigt. Der Anstieg ist laut dem geschäftsführenden Staatsanwalt Daniel Burri darauf zurückzuführen, dass «Tätlichkeiten und Körperverletzungen vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zugenommen haben.» Ein Grund dafür: Jugend-Cliquen, die sinnlose Konfrontationen suchen.

Doch die Zahl verübter Delikte steigt nicht nur im Bereich Leib und Leben. Auch bei den Vermögensdelikten gibt es eine deutliche Zunahme. Eine Ursache dafür ist die schlechte Wirtschaftslage, die viele Menschen zu Ladendieben werden lässt. Insgesamt haben die Luzerner Strafverfolgungsbehörden ein Rekordjahr hinter sich: 45'000 Fälle wurden behandelt – so viele wie noch nie.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.