Strassen im Surental und Meggen werden saniert

Der Luzerner Kantonsrat hat für Strassenbauprojekte in den Gemeinden Büron und Geuensee sowie Meggen 14,15 Millionen Franken genehmigt. Mit den Vorhaben wird vor allem die Sicherheit verbessert.

Drucken
Teilen

Die K14, die Haupterschliessungsstrasse des Surentales, wird auf einer Länge von 880 Metern zwischen der Einmündung Rütistrasse (Gemeinde Büron) bis zum Dorf Geuensee erneuert. Die Kosten belaufen sich auf 7,85 Millionen Franken. Die K14 ist stark belastet und in einem schlechten Zustand. Die Strasse wird nicht nur erneuert, sondern auch mit Anlagen für Fussgänger und Radfahrer ergänzt. Für die Linienbusse werden Haltebuchten erstellt. Vorgesehen sind auch Lärmschutzmassnahmen. Die Entwässerung wird saniert. Die Bauarbeiten sollen 2012 starten.

Umstritten war die Vorlage nicht. Diskutiert wurde aber im Rat erneut das Temporegime auf Überlandstrassen. Grüne und Grünliberale fanden, dass kurze Abschnitte mit Tempo 80 unsinnig seien. Die Vorlage passierte mit 95 zu 4 Stimmen.

Grüne Opposition chancenlos

In Meggen werden 560 Meter der K2 für 6,3 Millionen Franken saniert. Es geht um die Abschnitte Schwerzi-Zentralschulhaus und Huobmatt-Adligenswilerstrasse. Die beiden Abschnitte werden täglich von über 10'000 Fahrzeugen befahren. Auch hier werden Radstreifen realisiert. Baubeginn ist 2014. Der Kredit wurde mit 104 zu 6 Stimmen genehmigt.

Einen Schatten auf die Vorhaben warfen die Kantonsfinanzen. Andrea Gmür (CVP) lehnte neben einigen Grünen beide Kredite ab. Sie bezeichnete die Projekte angesichts der finanziellen Lage des Kantons als teure kosmetische Eingriffe. Mehr Sicherheit könne auch mit Temporeduktionen erreicht werden.

Unterstützung erhielt Gmür praktisch keine. Es seien keine kosmetische, sondern notwendige Sanierungen. Zudem werde der Strassenbau nicht über das ordentliche Budget finanziert, wurde ihr entgegnet.

sda