STRASSENBAU: Verkehrschaos bleibt bis auf weiteres bestehen

Büron hat im Zentrum seit Jahren ein Verkehrsproblem. Ein Kreisel soll die Lösung bringen. Ob dieser aber auch kommt, muss nun das Bundesgericht entscheiden.

Ismail Osman
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Dieser Kreuzung in Schlierbach sorgt für Stau. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Dieser Kreuzung in Schlierbach sorgt für Stau. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Kantonsstrasse K14 führt mitten durch Büron hindurch – und der Verkehr hat es in sich. Laut Zahlen des Kantons weist die Strasse einen durchschnittlichen Tagesverkehr von rund 13 000 Motorfahrzeugen auf, davon rund 5 Prozent Schwerverkehr. Die Situation zwischen der Luzerner- und Aarauerstrasse und der Schlierbacher- und Bahnhofstrasse ist unübersichtlich und beeinträchtigt auch die Sicherheit von Fussgängern und Velofahrern. Laut Mitteilung der Gemeinde ist wird das Thema schon seit gut 30 Jahren besprochen. Eine vermeintliche Lösung sah man in einem 7,3 Millionen Franken teuren Kreiselprojekt, das der Luzerner Regierungsrat im Herbst 2012 und danach auch der Kantonsrat gutgeheissen hat. Der Baustart soll Ende Jahr erfolgen. Dahinter steht nun aber ein grosses Fragezeichen: Gegen die Kreiselpläne, wurde Einsprache erhoben und diese mittlerweile bis vors Bundesgericht weitergezogen.

Kantonsgericht: Verhältnismässig

Wie konnte es soweit kommen? Mit der Bewilligung des Projekts, erteilte der Regierungsrat auch das Enteignungsrecht für die Flächen, die vom Strassenprojekt erfasst werden. Eine von der Enteignung betroffene Grundeigentümerin erhob dagegen Beschwerde.

Das Kantonsgericht erachtet die Enteignung allerdings verhältnismässig. So müsse die Beschwerdeführerin von einer 1033 Quadratmeter grossen Parzelle lediglich 7 Quadratmeter abtreten. Via Gemeindeblatt informierte Bürons Gemeinderat die Bevölkerung darüber, dass nun ein Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht läuft.

Hinweis: Die Botschaft der Regierung im Wortlaut »