STRASSENINSPEKTORAT: Stadt will die Luxus-Abfallkübel anschaffen

Die Stadt hat am Rotsee einen solarbetriebenen Abfallkübel getestet – und ist vom Big Belly überzeugt. Auch Firmen interessieren sich nun für den Luxuskübel.

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Verena Baumann bei einem der Kübel am Rotsee, der ein SMS ans Strasseninspektorat sendet, sobald er voll ist. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Verena Baumann bei einem der Kübel am Rotsee, der ein SMS ans Strasseninspektorat sendet, sobald er voll ist. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Rolf Stocker vom Luzerner Strasseninspektorat kann sich «definitiv vorstellen», dass der erfolgreich getestete Big Belly auch in Zukunft an einzelnen Standorten in Luzern eingesetzt wird. Entschieden ist allerdings noch nichts. Die Kübel, die von der Emmer Firma Dräksak in der Schweiz vertrieben werden, sind nicht billig. Pro Stück rechnet die Stadt mit einem Aufwand von 7000 Franken. Geld, das derzeit nicht im städtischen Budget eingerechnet ist. Erst eine genaue Planung werde zeigen, ob ein entsprechender Budgetbetrag aufgenommen wird, so Stocker. Als mögliche Big-Belly-Standorte nennt er den Gütschwald oder die Aussenquartiere der Stadt.

Auch diverse Firmen haben zwischenzeitlich ihr Interesse an dem Abfallkübel bekundet. Wie Dräksak-Geschäftsführer Markus Lüchinger bestätigt, sollen in den nächsten Tagen zwei Big-Belly-Modelle vor den McDonald?s-Filialen am Bahnhof und an der Hertensteinstrasse aufgestellt werden.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.