STRASSENSTRICH: Luzerner Dirnen tricksen die Polizei aus

Trotz strengen Kontrollen lebt der Strassenstrich in der Stadt Luzern. Vor der Polizei schützen sich die Dirnen mit einem besonderen Trick.

Drucken
Teilen
Strassenstrich in Luzern an der Tribschenstrasse. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Strassenstrich in Luzern an der Tribschenstrasse. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Nacht für Nacht stehen bis zu 15 Prostituierte in kurzen Röcken und hohen Stiefeln am Strassenrand des Gebiets Tribschenstrasse/Grimselweg in Luzern.

Ein Grossteil der Frauen auf dem Luzerner Strassenstrich stammt laut Luzerner Sicherheitsdirektorin Ursula Stämmer aus Afrika und Osteuropa.

Laut Polizeisprecher Urs Wigger gibt es nebst den Prostituierten mit einer gültigen Arbeitsbewilligung auch Frauen, die sich als Touristinnen in der Schweiz aufhalten und illegal arbeiten. Diese zu eruieren fällt der Polizei jedoch schwer. Ein Grund dafür: Kommt die Polizei, ziehen sich die Dirnen in ihre Häuser zurück. Dort kann die Polizei ohne richterliche Verfügung keinen Eintritt verlangen. «Die Prostituierten machen es wie die Murmeltiere», so ein Anwohner. «Entdecken sie eine Polizeipatrouille, fängt eine an zu pfeifen und die Frauen verschwinden Hals über Kopf.»

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.