Prostitution
Der Kampf um Akzeptanz bleibt: «Sexarbeit braucht immer auch eine Portion Empathie»

Birgitte Snefstrup geht in Pension. Mit dem Verein LISA war sie die letzten acht Jahre für den Strassenstrich im Ibach im Einsatz.

Sandra Monika Ziegler
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Birgitte Snefstrup im Franziskanergärtli in der Luzerner Kleinstadt.

Birgitte Snefstrup im Franziskanergärtli in der Luzerner Kleinstadt.

Bild: Pius Amrein ( 1. März 2021)

«Heute, am 8. März, würden wieder alle Frauen auf dem Luzerner Strassenstrich eine rote Rose bekommen. Als Zeichen der Anerkennung und weil es der internationale Frauentag ist», sagt Birgitte Snefstrup, Geschäftsleiterin Verein LISA. Der Verein berät Sexarbeiterinnen bei den Themen Gesundheit, Sicherheit und Recht, er arbeitet in der Aidsprävention und bietet den Frauen wöchentlich einen Mittagstisch im Zentrum Barfüesser. Damit setzt er sich für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation ein. Zur Rosenübergabe kommt es heuer nicht, denn Sexarbeit ist seit Mitte Oktober verboten.

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