Strassenstrich: Stadt zieht positive Bilanz

Seit das neue Strichreglement in Kraft ist, stehen die Prostituierten im Ibach. Die Stadt ist zufrieden. Aber: Es gibt auch Probleme.

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Der Strich hat sich vom Tribschen (Bild) ins Ibach verlagert. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Der Strich hat sich vom Tribschen (Bild) ins Ibach verlagert. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Am 15. März, also vor knapp fünf Monaten, ist das neue Strassenstrichreglement in Kraft getreten. Daraufhin haben sich die Prostituierten vom Tribschenquartier ins Gebiet Ibach verlagert.

Aus städtischer Optik ist man mit dieser Verlagerung zufrieden. «Der neue Standort ist im Vergleich zu den bewohnten Gebieten weniger ungeeignet», drückt sich Patrick Bieri von der Direktion Umwelt, Verkehr, Sicherheit vorsichtig-positiv aus.

Allerdings: Probleme sind auch im Ibach vorhanden. «Wegen weggeworfener Kondome, menschlicher Exkremente und des starken Verkehrsaufkommens mussten wir flankierende Massnahmen ergreifen. So finden regelmässig Reinigungen statt, und wir haben WC-Anlagen installiert», so Bieri.

Bei der Aids-Hilfe hingegen ist man besorgt: Im Tribschenquartier seien die Frauen um einiges sicherer gewesen.

Christian Bertschi

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