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STRASSENVERKEHR: 12 Unfälle, 5 Verletzte, 21 beteiligte Fahrzeuge

Auf den verschneiten und vereisten Strassen im Kanton Luzern ist es zu vielen Unfällen gekommen. Insgesamt entstand Sachschaden in der Höhe von rund 130'000 Franken.
Das Auto, welches bei einem Unfall in Rain von einem Lastwagen in ein Bachbett gestossen wurde. (Bild Luzerner Polizei)

Das Auto, welches bei einem Unfall in Rain von einem Lastwagen in ein Bachbett gestossen wurde. (Bild Luzerner Polizei)

Kurz vor 5 Uhr hat sich am Mittwoch, 10. Februar, in Menznau auf der Menzbergstrasse der erste Unfall ereignet. Ein Autofahrer fuhr dabei laut Luzerner Polizei vom Menzberg abwärts nach Menznau. Bei der Rechtskurve kurz vor der Einmündung in die Hauptstrasse rutschte der Wagen auf der vereisten Strasse geradeaus, prallte in einen Zaunpfahl und kam in der Bachböschung zum Stillstand. Verletzt wurde bei diesem Unfall niemand, der Sachschaden ist gering.

Ein Lieferwagen und ein Auto waren kurz nach 7.30 Uhr in Eschenbach auf der Inwilstrasse in einen Unfall verwickelt. Ein 53-jähriger Lieferwagenfahrer bog von einem Tankstellenvorplatz auf die Inwilerstrasse ein, wobei er mit einem Auto zusammenstiess. Auch hier verlief der Unfall glimpflich, es wurde niemand verletzt und der Sachschaden beträgt rund 7000 Franken.

Häufung ab 8 Uhr morgens
Zwischen 7.45 Uhr und 8 Uhr ging es dann laut Mitteilung der Luzerner Polizei Schlag auf Schlag. In Triengen fuhr um 7.45 Uhr eine 33-jährige Autofahrerin auf der Kantonsstrasse von Triengen in Richtung Mooslerau. Im Gebiet Marchstein geriet des Auto mit Sommerreifen auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern, schlitterte einen Abhang hinunter und durchbrach einen Zaun. Es wurde niemand verletzt.

Kurz vor 8 Uhr dann die drei weiteren Unfälle: Auf der Autobahn A2 bei Eich in Fahrtrichtung Nord im Tunnel Eich ereignete sich ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastwagen auf dem rechten Fahrstreifen. Es wurde niemand verletzt, die beschädigten Lastwagen konnten ohne fremde Hilfe aus dem Tunnel fahren. Allerdings musste der Verkehr vorübergehend einstreifig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden, so dass sich ein Stau bildete.

Gleichzeitig fuhr ein Postauto auf der Meierskappelstrasse in Richtung Udligenswil. Auf der Höhe des Wohnhauses Meierskappelstrasse 3 rutschte das Heck in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn, wo es zum Zusammenstoss mit einem entgegenkommenden Auto kam. Die 42-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt.

Unfall in Reiden mit 3 Fahrzeugen
Gleich drei Fahrzeuge waren in Reiden auf der Industriestrasse in einen Unfall verwickelt. Kurz nach 8 Uhr wollte ein 50-jähriger Autofahrer vom Industriegebiet in die Industriestrasse fahren. Wegen der schneebedeckten Fahrbahn schlitterte er mit seinem Wagen in die Industriestrasse und touchierte ein anderes, von links kommendes Auto. Dieses wurde auf die Gegenfahrbahn abgetrieben, wo es einen Anhängerzug touchierte.

Eines der beiden Unfallautos sowie der demolierte Lastwagen nach dem Unfall in Reiden. (Bilder Luzerner Polizei)

Der 39-jährige Autofahrer des zweiten Autos erlitt leichte Gesichtsverletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Spital gefahren, wo er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte. Es entstand ein Sachschaden von zirka 80'000 Franken.

Zeugen werden gesucht
Die Unfallserie im Kanton Luzern hielt aber weiter an. Um 08.50 Uhr fuhr ein 57-jähriger Autofahrer auf der Hauptstrasse von Menznau in Richtung Daiwil. Auf der Höhe der Liegenschaft Marchstein wollte ein 37-jähriger Autofahrer überholen, wobei das Auto ins Schleudern geriet – es kam zur Kollision. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt rund 6000 Franken.

Noch nicht geklärt ist ein Unfall in Schlierbach. Dort fuhr zwischen 9 Uhr und 9.30 Uhr ein unbekanntes Fahrzeug von Schlierbach in Richtung Rickenbach. In der starken Linkskurve bei der Liegenschaft Müller kam der unbekannte Wagen von der Fahrbahn ab und rutschte gegen ein, unter dem Scheunendach parkiertes Auto. Der unbekannte Lenker setzte die Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Es entstand Sachschaden von rund 2500 Franken.

Auto landet im Bachbett
Kurz vor 9 Uhr fuhr eine Autofahrerin in Rain auf der Dorstrasse von Sandblatten in Richtung Dorf. Bei der Verzweigung Wolfacher hielt sie ihren Wagen an. Ein Lastwagen-Anhängerzug geriet auf der schneebedeckten Strasse ins Rutschen und prallte gegen das Autoheck. Der Wagen wurde durch den Aufprall über die Gegenfahrbahn gestossen und kam in einem Bachbett zum Stillstand (siehe Hauptbild zum Artikel). Die 58-jährige Autofahrerin musste mit Gesichtsverletzungen ins Luzerner Kantonsspital Luzern gefahren werden. Es entstand rund 10'000 Franken Sachschaden.

Zwei Autos sind um 9.30 Uhr im Weichlen-Kreisel in Ebikon zusammengestossen. Dabei wurde eine Beifahrerin leicht verletzt. Sie begab sich selbstständig zum Arzt. Sachschaden entstand für rund 15'000 Franken.

Glück im Unglück für Mutter
Eine 34-jährige Autofahrerin fuhr kurz vor 12.30 Uhr auf der Autobahn A2 von Sursee in Richtung Sempach. Im Tunnel Maria Zell geriet ihr Auto ins Schleudern und prallte gegen die Tunnelwand. Die Lenkerin erlitt einen Schock.

Das Unfallauto im Tunnel Maria Zell. (Bild Luzerner Polizei)

Sie und ihre beiden, unverletzten Kleinkinder (in Kindersitzen gesichert) wurden zur Kontrolle ins Luzerner Kantonsspital Sursee gefahren. Der Sachschaden beträgt rund 8000 Franken.

Kurz nach 14 Uhr bog in Root ein 76-jähriger Autofahrer von einem Vorplatz in die Hauptstrasse ein. Dabei kam es zu einem Unfall mit einem herannahenden Lastwagen. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt etwa 5000 Franken.

ana

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