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STRASSENVERKEHR: Neuer Autobahntunnel in Luzern nimmt wichtige Hürde

Mit dem Bypass Luzern geht es vorwärts. Der Bund hat ihn definitiv in den Ausbauschritt 2019 genommen.
Der Bund will den Verkehr entlasten: Das Schweizer Autobahnnetz wird bis 2040 weiter ausgebaut. (Bild: Pius Amrein)

Der Bund will den Verkehr entlasten: Das Schweizer Autobahnnetz wird bis 2040 weiter ausgebaut. (Bild: Pius Amrein)

«Die Stausituation und der damit verbundene Leidensdruck rund um Luzern ist gross», stellte Bundesrätin Doris Leuthard am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Bern fest. Der Bund priorisiert wie vom Kanton Luzern gefordert die Projekte Bypass Luzern sowie die Erweiterung des Abschnitts Rotsee-Buchrain. Der Ausbau sei dringend, stellte Leuthard fest. Einzelne Fragen wie etwa die Lärmsituation in Kriens seien noch offen. Sie seien aber praktisch gelöst.

Beim Bypass handelt es sich um einen neuen Autobahntunnel zwischen Ibach und Kriens, der die bisherige Stadtautobahn entlasten soll. Die Kosten von 1,347 Milliarden Franken trägt der Bund. Zudem ist der Ausbau der Autobahn A14 zwischen der Verzweigung Rotsee und dem Anschluss Buchrain auf sechs Spuren geplant. Kostenpunkt: 123 Millionen Franken. Insgesamt will der Bundesrat bis 2030 über 13 Milliarden Franken ins Nationalstrassennetz investieren.

Zu den grösseren Vorhaben der nächsten vier Jahre, die der Bund dem Parlament ebenfalls zur Freigabe beantragt, gehört der Gotthard-Strassentunnel. Der Verpflichtungskredit dafür beläuft sich auf 2,084 Milliarden Franken. Die Vorlage geht bis am 30. April 2018 in die Vernehmlassung.

Diese Benzinpreiserhöhung kommt später als geplant. Neueste Berechnungen zeigen, dass die zusätzlichen Mittel erst 2024 benötigt werden, wie Bundesrätin Doris Leuthard vor den Medien sagte. Ursprünglich war der Schritt für 2019 oder 2020 vorgesehen.

53 Millionen für Luzern

Zudem eröffnet der Bund die Vernehmlassung zur dritten Generation der Agglomerationsprogramme. In Luzern sind Kosten von 153 Millionen Franken vorgesehen. Daraus ergibt sich ein Bundesbeitrag von 54 Millionen Franken. Vorgesehen sind die Priorisierung von Bussen, der Ausbau von Velowegen, die Entschärfung von Unfallschwerpunken und die bessere Anbindung zwischen Bus und Bahn am Bahnhof Kriens Mattenhof.

Dass der Bund das Luzerner Agglomerationsprogramm nur zu 35 Prozent und nicht zu 40 Prozent unterstützt, entspricht nicht den Erwartungen. Der tiefere Satz sei ein Fragezeichen, sagte Kantonsplaner Mike Siegrist auf Anfrage. Dieser Punkt könne aber erst geklärt werden, wenn der Prüfbericht des Bundes vorliege.

Luzern hatte beim Bund Massnahmen in mehr als doppelt so grossen Umfang eingereicht. Massnahmen im Umfang von rund 200 Millionen Franken würden vom Bund nicht unterstützt oder auf der Zeitachse nach hinten verschoben, teilte die Luzerner Staatskanzlei mit.

Nicht im Programm enthalten sind etwa der behindertengerechte Umbau von Bushaltestellen, die Velostation Altstadt, die Verknüpfung von Bus und Bahn in Rothenburg Station, das Gesamtverkehrskonzept Littau, die Umgestaltung der Bundesstrasse, der Radweg Götzentalstrasse oder Buspriorisierungen in Reussbühl und Emmen.

sda/spe/rem

Das sind die Projekte bis 2040. (Bild: Oliver Marx)

Das sind die Projekte bis 2040. (Bild: Oliver Marx)

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