STRASSENVERKEHR: Polizei warnt: Tagfahrlicht bei Nebel reicht nicht aus

Autofahrer, die sich im Winter auf das automatische Tagfahrlicht verlassen, setzen sich einer erhöhten Unfallgefahr aus. In der Dämmerung sowie bei Nebel, Regen und Schneefall müsse das Abblendlicht eingeschaltet werden.

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Bei Dunkelheit und bei Nebel sollen Tagfahrlicht und Abblendlicht eingeschaltet sein. (Bild: Eveline Beerkicher (Mosen, 28. November 2001))

Bei Dunkelheit und bei Nebel sollen Tagfahrlicht und Abblendlicht eingeschaltet sein. (Bild: Eveline Beerkicher (Mosen, 28. November 2001))

Die Luzerner Polizei stellte fest, dass in den letzten Wochen immer wieder Autofahrer unterwegs sind, die sich auf die Lichtautomatik verlassen und nur mit Tagfahrlicht fahren. Dieses reiche bei den jetzigen Witterungsverhältnissen meistens nicht aus, warnt sie.

Tagfahrlichter sind Frontlichter, die aber deutlich weniger hell sind als Abblendlichter. Sie könnten diese bei schlechten Lichtverhältnissen nicht ersetzen, erklärt die Polizei.

Ein weiteres Problem ist, dass bei vielen Autos im Tagfahrlichtmodus die Rücklichter dunkel bleiben. Ohne eingeschaltetes Rücklicht würden bei schlechten Sichtverhältnissen die Autos von nachfolgenden Fahrzeugen aber nicht oder erst spät wahrgenommen, teilte die Polizei mit. Das Risiko für Auffahrunfälle steige somit stark.

Die Polizei rät deswegen, vor allem im Winter die Stellung des Lichtschalters im Auto vor der Abfahrt zu überprüfen. Damit könne auch eine Busse von 40 Franken erspart werden. (sda)