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STRASSENVERKEHR: Stadt Luzern will 850 neue Veloparkplätze schaffen

Bei der Lösung ihrer Verkehrsprobleme setzt die Stadt Luzern unter anderem auf die Velos. Um diese Verkehrsart attraktiver zu machen, sollen in den nächsten zwei Jahren 850 zusätzliche Veloparkplätze geschaffen und 2600 Abstellplätze verbessert werden.
Veloparkplätze an der Bahnhofstrasse in Luzern: Der Stadtrat will bis 2020 2000 zusätzliche Abstellplätze schaffen. (Bild Eveline Beerkircher)

Veloparkplätze an der Bahnhofstrasse in Luzern: Der Stadtrat will bis 2020 2000 zusätzliche Abstellplätze schaffen. (Bild Eveline Beerkircher)

Wie die Stadt am Freitag mitteilte, beantragt der Stadtrat dem Parlament zur Umsetzung dieser Massnahmen 1,63 Millionen Franken. Diese werden aus einer Spezialfinanzierung entnommen, die ausserhalb des Investitionsplafondes abgerechnet wird.

Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 den Anteil des Fahrrads am gesamten Verkehrsaufkommen von heute zwei Prozent auf vier Prozent zu erhöhen. Um dies zu erreichen, brauche es nicht nur attraktive und sichere Velowege, sondern auch Parkiermöglichkeiten. In der Altstadt, in der Kleinstadt, rund um den Bahnhof und im Hirschmattquartier seien diese zum Teil überlastet.

Von 3700 auf 5700 Veloparkplätze

Heute gibt es in der Stadt 3700 Veloparkplätze. Bis 2020 soll die Zahl auf 5700 erhöht werden. In einem ersten Schritt sind nun die Schaffung von 850 neuen Parkplätzen vorgesehen. Zudem sollen 2600 optimiert werden.

Mit diesen Massnahmen werden vor allem Parkplätze für diejenigen geschaffen, die mit dem Velo in den Ausgang, zum Einkaufen oder zur Arbeit fahren. Auch Autoparkplätze in der Innenstadt sollen wegfallen. Zudem will die Stadt prüfen, ob anstelle von Grünflächen zusätzliche Veloparkplätze möglich sind.

Weitere Veloparkplätze am Bahnhof?

Ungelöst bleibt vorderhand die Situation am Bahnhof für diejenigen, die vom Velo auf den Zug umsteigen. Für diese Personen werden weiterhin über 1000 Parkplätze fehlen. Wie dies gelöst werden könnte, ist noch offen. Eine Möglichkeit wäre die Nutzung des Posttunnels, der unter dem Bahnhof durchführt, eine Lösung, die durch den Tiefbahnhof verunmöglicht werden könnte. Geprüft wird, von Privaten Flächen zu mieten oder ob das angedachte Parkhaus Musegg auch von Velofahrern benutzt werden könnte.

Hinweis: Das Veloparkierungskonzept im Detail »

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Was sagen Sie zu den Lösungsansätzen des Luzerner Stadtrats? Sollen Veloparkplätze auf Kosten von Autoparkplätzen gebaut werden? Wie soll die Situation rund um den Bahnhof gelöst werden? Loggen Sie sich ein und geben Sie im Kommentarfeld ihre Meinung ab.

Mehr zum Thema am 12. Dezember in der Neuen LZ.

sda/rem

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