STROM: Gemeinden sollen das CKW-Netz kaufen

Gemeinden fühlen sich von der CKW über den Tisch gezogen. Eine IG fordert neue Verhandlungen.

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Die CKW-Verteilstation in Inwil. (Archivbild Chris Iseli/Neue LZ)

Die CKW-Verteilstation in Inwil. (Archivbild Chris Iseli/Neue LZ)

Diverse Luzerner Gemeinden sind mit der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) unzufrieden. «Wir wollen den Konzessionsvertrag mit CKW nicht unterzeichnen», sagt etwa Lotti Stadelmann, SP-Kantonsrätin aus Ruswil. Ihre Kritik: 

  • Es gibt im Vertrag über die Netznutzung keine Klausel, die einen vorzeitigen Ausstieg vor Ablauf der Konzessionsdauer von 25 Jahren erlaubt. 
  • Für die Netznutzung verlange CKW von jedem Kunden einen Grundpreis von 28.20 Franken.

Rund 25 andere Gemeinden aus dem Kanton Luzern wollen den Vertrag ebenfalls nochmals durchleuchten und haben ihn entweder abtraktandiert oder nicht auf die Traktandenliste aufgenommen.

Eine Interessengruppe, der Gemeinden, Parteienvertreter und Industriebetriebe angehören, will CKW nun die Stirn bieten. «Am besten würden die Gemeinden die CKW samt ihrem Netz zurückkaufen», sagt Vital Burger, Initiator der IG Glasfaser und Energie Luzern (IGEL).

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.