STROMPREISE: Strom noch teurer als erwartet

Der Strompreisanstieg trifft Privathaushalte hart. Diese bezahlen ab Januar bis zu 24 Prozent mehr als bisher. Das führt zu jährlichen Mehrkosten von 700 Franken.

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Eine grosse Lampe wird in Zukunft noch teurer: die Strompreise steigen massiv. Bild Adrian Baer/Neue LZ:

Eine grosse Lampe wird in Zukunft noch teurer: die Strompreise steigen massiv. Bild Adrian Baer/Neue LZ:

Von einem «moderaten» Anstieg war seitens der Energie Wasser Luzern (EWL) die Rede, als Ende August bekannt wurde, dass ab 2009 die Strompreise massiv in die Höhe schnellen. Wie sich dieser «moderate» Anstieg für die einzelnen Haushalttypen konkret auswirken wird, zeigen Berechnungen des Aargauer Energie-Ingenieurs Heini Glauser. Demnach bezahlen Haushalte, die ihren Strom von der EWL beziehen, ab Januar 13 Prozent mehr als heute. Die durchschnittliche Preiserhöhung, welche die Luzerner im Sommer kommunizierten, liegt hingegen bei 8,5 Prozent. Dieser Wert umfasst auch die Industriekunden.

Mehr als angekündigt
Die WWZ Energie AG in Zug stellte einen Anstieg von 15 Prozent in Aussicht. Inklusive aller Abgaben schnellt der Preis für die Haushalte aber knapp 17 Prozent in die Höhe. Analog zur WWZ kündigte die Centralschweizerische Kraftwerke AG eine durchschnittliche Erhöhung von 18 Prozent an. Mieter und Einfamilienhausbesitzer bezahlen jedoch 20 Prozent mehr.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.